Zwischen Street-Art und Poesie: Cy Twombly im Museum Brandhorst

Der in Lexington, Virginia, geborene Cy Twombly (1928-2011) ist einer der einflussreichsten Künstler der Gegenwart. Ausgehend vom Abstrakten Expressionismus entwickelte er einen eigenwilligen gestischen Stil mit schriftartigen, „linkischen“ Zeichen, die er auf großformatigen Leinwänden ins Monumentale steigert. Kein anderer Künstler des 20. Jahrhunderts hat sich dabei so bedingungslos auf den „Nullpunkt“ der modernen Kunst eingelassen wie Twombly. Schreibübungen von Kindern, gedankenverlorenes Gekritzel und Graffitis auf Hauswänden dienen ihm als zeitgenössische Ausgangspunkte, um den Erfahrungsgehalt mythischer Erzählungen zu aktualisieren und einen Bogen zu den großen Themen der mediterranen Kulturgeschichte zu spannen. Mit mehr als 200 Werken – Gemälde, Skulpturen, Zeichnungen und Fotografien – aus unterschiedlichen Schaffensperioden verfügt die Sammlung Brandhorst über die bedeutendsten Bestände des Künstlers in Europa. Streifen Sie mit Direktor Achim Hochdörfer durch die Ausstellungsräume und erfahren Sie, wie Cy Twombly bei der Gestaltung seiner späten „Rosen“-Bilder Verse bekannter Lyriker einfließen ließ.

Achim Hochdörfer ist Direktor des Museums Brandhorst in München.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Museum Brandhorst statt.

Donnerstag, 18. März 2021 · 19:30 Uhr

Achim Hochdörfer

© Museum Brandhorst. Foto: Markus Burke.
© Cy Twombly Foundation. Foto: Stephan Wyckoff

Zurück

Anmeldung zu dieser Veranstaltung

Anmeldung zu diesem Event ist nicht mehr möglich.

Anmeldung zu diesem Event ist nicht mehr möglich.